EHRUNGEN

Das Engagement von Günter Titsch im Bereich der Völkerverständigung durch Chormusik bleibt in Deutschland und auch international nicht unbeachtet. Zahlreiche Ehrenbekundungen nationaler kultureller Vereinigungen zeugen von der Anerkennung seiner Arbeit weltweit. Besonders hervorzuheben ist die Ehrenbürgerschaft von Xiamen, der Küstenstadt im Südosten der Volksrepublik China, die Günter Titsch 2009 erhielt – als einziger deutscher Bundesbürger in diesem Jahr.

2011 wurde Titsch im Rahmen der Abschlussveranstaltung der 1. Chorweltmeisterschaft für die Jugend in Graz außerdem als Anerkennung für viele Jahre erfolgreicher Zusammenarbeit mit der Goldenen Ehrennadel des Steirischen Sängerbundes geehrt.

Seit den Vorbereitungen zu den World Choir Games 2008 in Graz arbeitet INTERKULTUR eng mit dem Steirischen Sängerbund zusammen. Auch in Zukunft soll es weitere Kooperationen mit dem Ziel weiterer Chorveranstaltungen in Graz geben. Doch auch in der hessischen Heimat ist man schon lange auf das außerordentliche Engagement Günter Titschs aufmerksam geworden.

So erhielt er bereits im Jahr 1990 den “Ehrenbrief des Landes Hessen”, der seit 1973 für langjährige ehrenamtliche Tätigkeiten verliehen wird, unter anderem für die Mitwirkung in Organisationen mit kulturellen oder sozialen Zielen. Auch der Hessische Sängerbund lobte sein großes Engagement für die Jugendchöre.

Insgesamt erhielt Günter Titsch für seine Aktivitäten in der ganzen Welt zur Förderung der Chormusik zahlreiche Auszeichnungen und Anerkennungen verschiedener Länder, Städte und Institutionen, darunter auch von nationalen Chorleiter- und Chorverbänden weltweit.

Und auch heute, über zwanzig Jahre nach Gründung von INTERKULTUR, fühlt sich Günter Titsch der Förderung von Chormusik weltweit verpflichtet. So wurde erst 2011 durch die Arbeit von INTERKULTUR in Hoi An, Vietnam der erste internationale Chorwettbewerb in der Geschichte des Landes realisiert und mit großem Erfolg durchgeführt.

Bundesverdienstkreuz
Bundesverdienstkreuz mit Urkunde

Bundesverdienstkreuz mit Urkunde

Am 18. Dezember 2012 erhielt Günter Titsch das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. Im Rahmen einer Feierstunde in Wiesbaden überreichte der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier dem INTERKULTUR-Präsidenten diese Auszeichnung.

Bouffier stellte die „Leidenschaft“ des INTERKULTUR-Präsidenten für die Musik, insbesondere für den Gesang und die Förderung der Chormusik im internationalen Maßstab heraus. Diese Passion, betonte Bouffier, habe Titsch bereits vor mehr als zwei Jahrzehnten auf die Idee gebracht, Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen einander näher und in einen unmittelbaren Austausch zu bringen.

Bouffier würdigte Titsch als einen „musikalischen Botschafter unseres Landes“. Sein Engagement für Kultur und Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland sei das zentrale Motiv für die verliehene Auszeichnung. Mit großem Einsatz und Fleiß habe Titsch seine Vision von einer Zusammenführung der Völker mit den Mitteln der Chormusik erfolgreich umgesetzt. Viele Tausend Musikbegeisterte aus nahezu 100 Ländern seien durch das Lebenswerk von Günter Titsch, vor allem bei den World Choir Games, in friedlichen Begegnungen zusammengebracht worden, resümierte der Ministerpräsident.

Titsch habe durch seine Ideen neue Maßstäbe in der weltweiten Chorbewegung gesetzt, betonte Ralf Eisenbeiß in seiner Laudatio. Ein Visionär wie Titsch verdiene diese gesellschaftliche Anerkennung. Eisenbeiß lobte die Tatkraft, durch die sich den Chorsängern in und außerhalb Deutschlands ein weiterer Horizont geöffnet habe. Das Leitmotiv der World Choir Games „Dabeisein ist die höchste Ehre“ begleite alle Chöre sowie die Mitarbeiter von INTERKULTUR seit jeher. Eisenbeiß ist einer der künstlerischen Direktoren von INTERKULTUR.

Ehrenbürger von Xiamen
Ehrenbürger von Xiamen

Ehrenbürger von Xiamen

Für sein Engagement für die Begegnung der Kulturen durch die gemeinsame Sprache der Musik erhält Günter Titsch weltweit Anerkennung. Besonders deutlich wurde dies im Jahr 2009, als die südchinesische Hafenmetropole Xiamen den Präsidenten von INTERKULTUR zum Ehrenbürger ernannte. Dieser Titel ist in China hoch angesehen.

Drei Jahre zuvor, im Juli 2006, waren 400 internationale Chöre mit 20 000 Sängerinnen und Sängern zu den 4. World Choir Games nach Xiamen gereist. Mit der Ehrenbürgerschaft ehrten die Verantwortlichen der Stadt Günter Titsch für sein Engagement zur Förderung des weltweiten Ansehens von Xiamen und für seine Verdienste im Hinblick auf die Vertiefung und Erweiterung ihrer internationalen Beziehungen. Die Ehrung bedeutet für Titsch ein besonderes Lob, nicht zuletzt auch im Hinblick auf die Pflege der deutsch-chinesischen Beziehungen.

Mit der Ehrenbürgerschaft sind ähnlich wie in Europa besondere Privilegien verbunden. So hat er als Ehrenbürger unter anderem freien Zugang zu allen Einrichtungen von Stadt und Provinz Xiamen und kann an allen wesentlichen städtischen Veranstaltungen und Sitzungen teilnehmen.

Günter Titsch ist einer der ersten Europäer, den die chinesische Millionenstadt zum Ehrenbürger ernannt hat. 2009 war er zudem der einzige Deutsche, dem diese Ehre zuteil wurde.

Verdienstmedaille des Kulturforums Europa
INTERKULTUR-Präsident Günter Titsch (links) wird von vom Präsidenten des Kulturforum Europa Dieter Topp mit der Verdienstmedaille während der World Choir Games im russischen Sotschi ausgezeichnet. | Photo: Roger Schmidt

INTERKULTUR-Präsident Günter Titsch (links) wird von vom Präsidenten des Kulturforum Europa Dieter Topp mit der Verdienstmedaille während der World Choir Games im russischen Sotschi ausgezeichnet. | Foto: Roger Schmidt

INTERKULTUR-Präsident Günter Titsch wurde für seine langjährige kulturpolitische und Völker verbindende Arbeit mit der Verdienstmedaille des Kulturforums Europa ausgezeichnet. Deren Präsident Dr. Dieter Topp war aus Köln ins russische Sotschi angereist und überreichte dem Organisator der Weltchorspiele die Ehrenmedaille im Rahmen der Council-Tagung der Chor-Delegierten aus über 70 Ländern während der laufenden World Choir Games. Topp würdigte bei der Verleihung die Arbeit von Titsch und Interkultur. Bei den World Choir Games werde gegenseitiges Kennenlernen und Respekt vor anderen Kulturen im Rahmen der Chormusik beispielhaft gelebt, so der Kulturforum-Präsident. Titsch bedankte sich und kündigte an, diese wichtige Arbeit fortzuführen.

Quelle: Pohlheimer Nachrichten (21.07.2016) Roger Schmidt

Ehrenmitglied der Schubert-Gesellschaft
Ehrenmitgliedschaft der Schubert-Gesellschaft

Ehrenmitgliedschaft der Schubert-Gesellschaft

Anlässlich des 30. Jubiläums des Internationalen Franz Schubert Chorwettbewerbs 2016 in Wien wurde INTERKULTUR-Präsident Günter Titsch eine besondere Ehrung zuteil: Die Schubert-Gesellschaft Wien-Lichtental ernannte ihn zum Ehrenmitglied für seine Verdienste um die Musik Franz Schuberts.

Am 5. Mai um 17:00 hatten sich Organisatoren und Vertreter der teilnehmenden Chöre zum traditionellen Empfang des Bürgermeisters im Wiener Rathaus versammelt und wohnten der feierlichen Ehrung bei.

„Günter Titsch ist ein hervorragender Manager sowie hochgeschätzter Fachmann und Repräsentant in der internationalen Chorszene, der mehrfach ausgezeichnet wurde“, stellte Laudator Herbert Wild, Ehrenpräsident des Chorverband Österreich, in seiner Lobrede heraus. Und weiter: „Es war uns, dem Vorstand und dem Kuratorium der Schubert-Gesellschaft Wien-Lichtental, ein Anliegen, Herrn Günter Titsch für sein Engagement und seine innovative Mitwirkung bei dem Internationalen Schubert-Wettbewerb zu danken und ihn mit der Ehrenmitgliedschaft der Schubert-Gesellschaft auszuzeichnen.“

Unter dem Applaus der Anwesenden nahm Günter Titsch die Auszeichnung persönlich aus den Händen des Vizepräsidenten der Schubert-Gesellschaft, Prof. Friedrich Lessky, entgegen. „Diese Ehrung freut mich natürlich außerordentlich und erfüllt mich mit Stolz. Nach über 20 Jahren der Zusammenarbeit mit der Schubert-Gesellschaft und als Mitglied des Kuratoriums, zu dem mich seinerzeit mein langjähriger Freund Prof. Friedrich Lessky berufen hat, fühle ich mich der Gesellschaft nicht nur fachlich, sondern auch persönlich sehr verbunden.“

Nur wenigen Persönlichkeiten kam bisher die Ehre zuteil, zum Ehrenmitglied der Schubert-Gesellschaft Wien-Lichtental ernannt zu werden. Darunter befinden sich namhafte Persönlichkeiten wie Kammersänger Univ.-Prof. Robert Holl, der japanische Komponist und Chorleiter Tatsuji Hajashi, Erzbischof Kardinal Dr. Christoph Schönborn und nun auch INTERKULTUR-Präsident Günter Titsch.

Der Internationale Franz Schubert-Chorwettbewerb wird von der Schubert-Gesellschaft Wien-Lichtental bereits seit 1986 regelmäßig in Wien ausgetragen. Im Jahr 2007 hat INTERKULTUR die Organisation des Wettbewerbs in Zusammenarbeit mit der Schubert-Gesellschaft übernommen und seither alle zwei Jahre erfolgreich durchgeführt.